100 Jahre PSV Wuppertal 1921 e.V.

Auch vor hundert Jahren war `21 kein leichtes Jahr. Der erste Weltkrieg, grade drei Jahre vorbei, war noch zu spüren und die Spanische Grippe, die in Deutschland etwa 300.000 und weltweit zwischen 25 und 40 Millionen Menschenleben forderte, klang nur langsam ab. In der Presse jedoch ging es eher um politische Themen, wie den Vertrag von Versailles, als darum, wie die Pandemie das Leben der Bevölkerung beeinträchtigte.

100 Jahre später, 2021, sieht das jedoch ganz anders aus. Verbot man 1921 noch die Berichterstattung über die Spanische Grippe, um die Moral der Bevölkerung nicht zu schwächen, geht das Thema Pandemie heute in allen öffentlichen Medien weltweit viral. Das Thema beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche und dazu gehört insbesondere auch der Vereinssport.

Dazu gehört nicht nur, dass das Vereinsleben und der Sport seit über einem Jahr nahezu nicht mehr stattfinden können, sondern auch, dass ein so großartiges Ereignis, wie das 100jährige Bestehen unseres Vereins nur in sehr abgespeckter Version, online, stattfinden kann. Dennoch wollen wir es nicht versäumen, diesen Anlass zu nutzen, um aus dem den Alltag beherrschenden Thema auszubrechen und auf 100 spannende, interessante und erfolgsträchtige Jahre Vereinsgeschichte zurückzublicken.

Am 13.11.1921 schlossen sich unter der Leitung von Polizei-Hauptmann Mechow sportlich interessierte Angehörige der Schutzpolizei im damaligen Elberfeld zum Polizei-Verein für Leibesübungen unter den Vereinsfarben schwarz und gelb zusammen.

Obwohl 100 Jahre dazwischen liegen, stand der Verein, wie auch heute vor der Herausforderung, genügend Mitglieder zu gewinnen, um seinen Bestand zu sichern. Insbesondere die Polizeibediensteten älteren Jahrgangs, die mitunter den Krieg mitgemacht hatten, waren nur schwer für den Sport zu begeistern. Und doch gelang es mit der Motivation und dem Enthusiasmus auch des 1. Vorsitzenden, Polizei-Oberleutnant Lanz, innerhalb der kommenden fünf Jahre, die notwendigen Mitglieder und Ausrüstungen zu generieren, um mit der Abteilung Fußball an den Start zu gehen. Doch bereits zwei Jahre später konnten erste Erfolge verbucht werden. Die erste Mannschaft wurde Polizeimeister von Rheinland und Westfalen.

Mit nur einer Abteilung wollte sich der Verein nicht zufrieden geben und rief 1923 die nächste Abteilung, Leichtathletik, ins Leben. Mittlerweile wurde der Verein unter der Leitung eines neuen Vorsitzenden, Polizei-Oberleutnant Sieckenius, in „Polizei-Sportverein Elberfeld-Barmen“ umbenannt.

Den Durchbruch für mehr Mitglieder und den Mangel an Kapital lieferte dann der Aufbau einer neuen Sportabteilung im Juli 1923, der Abteilung Handball. Der Sport erfreute sich allgemein einer großen Beliebtheit und man erkannte schnell den Wert dieser körperlichen Ertüchtigung für den Polizeidienst. Durch die treibende Kraft der 1. Mannschaft, Polizei-Leutnant Brinkmann, entstand ein Aufschwung, der von dem Aufstieg in die 1. Bezirksklasse 1925 gekrönt wurde.

Die Erfolge der Handballer und Fußballer blieben nicht unbemerkt und sorgten für einen sprunghaften Anstieg der Vereinsmitglieder. Das führte unweigerlich zur Initiierung weiterer Fachabteilungen. 1926 wuchs der Verein um die Abteilungen Schwimmen,  Geräteturnen und Boxen an. In diesem Jahr ersuchten auch erstmals Zivilpersonen um die Mitgliedschaft. Die Blume des Vereins erhielt eine weitere Knospe.

Auch in den kommenden Jahren konnte der Verein wesentliche Erfolge – auch auf internationaler Ebene verzeichnen.

Unvergessen bleibt hier Fräulein Grete Heublein, die nicht nur die Gründerin der Damen-Leichtathletik-Abteilung war, sondern zudem einen Weltrekord im Kugelstoßen aufstellte und sich als vielfache Westdeutsche- und Deutsche Meisterin einen Namen im Kugelstoßen und Diskuswerfen machte. Auf der internationalen Bühne gelang es Fräulein Heublein, sich beim Diskuswerfen bei den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928 und Los Angeles 1932 erfolgreich zu präsentieren.

Den zweiten Weltrekord erzielte der Sportfreund J.W. Teigelkamp mit 16km Faltbootfahren im Jahr 1926.

Der Verein wuchs, nicht zuletzt bedingt des steigenden Bekanntheitsgrades, weiter an und die Abteilungen Kleinkaliberschießen und Tennis wurden 1927 gegründet. Am 11. März 1929 beschloss die Generalversammlung schließlich, den noch fehlenden Rechtsstatus zu erlangen und vollzog die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wuppertal.

Der nächste Pflock wurde am 28. Februar 1930 eingeschlagen, da die Mitglieder des aufgelösten Vereins Polizei-Sportvereinigung Solingen-Remscheid dem Verein betraten und sich der Polizei-Sportverein Elberfeld-Barmen nun in Polizei-Sportverein Bergisch-Land e.V. umbenannte. Mit der Umbenennung und einen Anstieg auf nunmehr 800 Mitglieder, änderten sich auch die Vereinsfarben von schwarz-gelb in grün-weiß.

 

Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Und so kam es, dass dem Verein ab 1931 schwere Zeiten bevorstanden. Nachdem durch den Westdeutschen-Spielverband die Auflösung gefordert wurde, sank die Mitgliederzahl auf ca. 400. Die Aufstellung der Landespolizei 1933/34 forderte dann auch die letzten Mitglieder, sodass nur noch die hartgesottene Stammbesetzung übrig blieb, die letztendlich jedoch die Auflösung verhinderte.

Der nächste Aufschwung kam etwa 3 Jahre später. 1937 erfolgte die Umbenennung in Polizei-Sportverein Wuppertal e.V. Mit Aufstellung der beiden Ausbildungshundertschaften in Wuppertal und Remscheid, wuchs die Mitgliederzahl rasch wieder auf 600 an. Der Hauptmann der Schutzpolizei, Dr. Hersmann, engagierte sich zusammen mit dem Geschäftsführer Willi Rebein dafür, die Abteilungen schnell wieder ins Leben zu rufen.

Zum Zeitpunkt der ersten großen Sportschau am 31. Juli 1937 und 01. August 1937 konnte der Verein auf eine stolze Mitgliederzahl von ca. 1200 blicken.

Bevor der zweite Weltkrieg den Sportbetrieb erneut völlig zum Erliegen brachte, musste der Polizei-Sportverein Wuppertal e.V. im Jahr 1942 noch einmal in Sportgemeinschaft der Ordnungshüter e.V. umbenannt werden.

Nach Ende des Krieges bildete die Blume des Sports nur zaghaft ihre Knospen. Man besann sich jedoch an die Erfolge des Polizei-Sportvereins Wuppertal und stellte im Jahr 1947 erstmals wieder eine Handballmannschaft auf. Die Fußballer folgten einige Monate später.

Die eigentliche Wiedergründung des Vereins ging dann mit der Rückkehr zum altbewährten einher und man benannte sich erneut in Polizei-Sportverein Wuppertal 1921 e.V. um. Außer dem nie gebrochenen Willen, den Sport wieder aufleben zu lassen, musste man -im Hinblick auf Ausstattung und Sportstätten- wieder bei Null anfangen. Dennoch gelang es den Handballern in nur vier Jahren sich zurück in die Spitze des Sports und damit in die Oberliga zu kämpfen. Leichtathleten und Schwimmer folgten diesem Streben und verzeichneten Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene. Erinnert sei hier an die Sportfreunde Enduwet, Pinoe, Danner, Benike und Keller für den Bereich Leichtathletik sowie die Sportfreunde Hetfeld und Nippert bei den Schwimmern.

Der PSV erfreute sich zunehmend wachsender Beliebtheit. Dem sollte Tribut gezollt werden. Am 13.07. 1956 war es dann endlich soweit. Eine große Sportschau konnte nun auch in Wuppertal von den Augen von etwa 25.000 Zuschauern im Stadion Zoo begeistert verfolgt werden.

Auch in den Folgejahren brachte der PSV immer wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler in unterschiedlichen Abteilungen zum Vorschein. Den Abteilungen Schach, Handball, Basketball, Schwimmen, Faustball und Motorsport gelang dies auch immer öffentlichkeitswirksam. Nicht zu vergessen sind dabei aber auch die Idealisten der Abteilungs- und Vereinsvorstände, die es immer wieder schafften, den Verein mit gelungenen Fahrmanövern aus unruhigen Gewässern in den Sicheren Hafen zu lotsen.

Die folgenden Jahre lassen sich allgemein auf den Verein bezogen, nur schwer mit Leben füllen. Nachdem das Konstrukt PSV sicher stand, waren es vor allem der Zuwachs und die Erfolge der Abteilungen, die hier exemplarisch Erwähnung finden sollen, da sie den PSV ausmachen und im Fokus stehen.

In den 60er Jahren standen in der Meistertruppe des WSV einige namenhafte Polizeibeamte. Weit über Insidergrenzen hinaus sind auch heute noch Namen wie Manfred Kinder, Jürgen Schmidt oder Klaus Langele bei vielen Sportbegeisterten präsent. Um auch fortan Sportlerinnen und Sportler zu fördern und sie aus den eigenen Polizeikreisen zu generieren, wurde 1968 ein weiterer Meilenstein gesetzt. In diesem Jahr wurde die Leichtathletikabteilung des PSV/WSV gegründet. Der ein oder andere mag sich in diesem Zuge noch an den damaligen Sachgebietsleiter S I der KPB Wuppertal, Herrn POR Breul erinnern, auf dessen Initiative die Gründung fußte. Mit dem Aufbau einer Schüler- und Jugendabteilung sorgte man im Jahr 1969 für den nötigen Unterbau, der schon ein Jahr später unter Leitung des damaligen Jugendtrainers Helmut von den Driesch zwei deutsche Jugendmeister hervorbrachte. 1977/78 löste sich die Gemeinschaft PSV/WSV auf, doch blieben die Mitglieder auch weiterhin dem PSV treu. Es zeigte sich bereits 1980, dass eine durchdachte Struktur und Aufgabenverteilung ein Grundpfeiler auch für sportliche Erfolge ist und dafür Sorge tragen, dass auch schwierige Zeiten nicht gleich den Niedergang eines Vereins oder dessen Abteilung bedeuten müssen.

Sprechen wir von den 1980 Jahren, so konnten auch die Sportschützen zu diesem Zeitpunkt schon auf eine 14-jährige, mitunter sehr erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückschauen. Bestand die Sportschützenabteilung in den ersten 6 Jahren nur aus Männern, wurden im Jahr 1972 erstmals Frauen als Mitglieder aufgenommen. Sagenumwobene 36 Jahre, von 1975 bis 2011 stand ein Mann im Fokus der Sportschützenabteilung, der Höhen und Tiefen begleitete und stets mit Elan und Engagement für seine Schützen einstand. Hartmut Faulstich als Vorsitzender der Sportschützenabteilung des PSV. Er war auch beteiligt an der Initiierung des internationalen Fausfeuerwaffenturniers, dass nach der Fertigstellung der Raumschießanlage der Bereitschaftspolizei in Wuppertal im Jahr 1976 über 20 Jahre Bestand hatte und Teilnehmer aus den USA, von der GSG9, der Bundeswehr und Spezialeinheiten anderer Behörden ins Bergische Land lockten. Die Sportschützenabteilung brachte bis heute nahezu jährlich Erfolge hervor, die im Jahr 1986 sogar den damaligen Außenminister Genscher zur Verleihung eines von ihm gestifteten Ehrentellers auf den Schießstand brachte. Die notwendige Schließung des selbigen, stellte die Abteilung vor große Herausforderungen, denen mit einem anschließenden eigenfinanzierten Wiederaufbau begegnet wurde. 2010 versetzte ein Brandgeschehen der Abteilung den nächsten Rückschlag. Bis 2019 wurden zahlreiche Trainingsstätten gesucht, gefunden und wieder verloren. Doch keine dieser Widrigkeiten konnte die Sportschützen in die Knie zwingen und stehen für das im Sport gern verwendete Motto „Gib alles, aber niemals auf“ und somit ganz im Zeichen des PSV.

Eine oft unterschätze, doch absolut erwähnenswerte Abteilung, die ebenfalls seit 1964 einen festen Platz beim PSV Wuppertal hat, bekleiden die Faustballer. Recht früh gegründet, blieb aufgrund bestehenden Mitgliedermangels bis zum Jahr 1994 nur der Zusammenschluss mit einer anderen Mannschaft, dem TV Friesen. Doch seit 1994 sind die Faustballer als eigenständige Abteilung des PSV nicht mehr wegzudenken. Die 350 bis 400 Jahre „geballte“ Power, die fortan beim Auftritt einer der beiden Mannschaften auf dem Platz standen, suchen ihres Gleichen. Nach einem Abstieg in die Bezirksliga 1999, ging es darauffolgen bergauf und es gab insbesondere seit den 2000ern immer wieder Erfolge zu verzeichnen. Erfolge, bei denen ein Name nicht wegzudenken ist…. Walter Bauer, der erfolgreich aus dem Freistaat Bayern für uns gewonnen werden konnte.

Erwähnenswert ist, dass vor Beginn der 80er Jahre die Entwicklung der Polizeisportvereine und des Dienstsports der Polizei überwiegend parallel verlief. Zwischenzeitlich bestand das Anspruchsdenken, Polizeisportvereine könnten die Probleme, die seinerzeit im Bereich des Dienstsports entstanden, auffangen könnten. Hier wurde jedoch sehr schnell und deutlich klargestellt, dass die Polizeisportvereine keine Alternative-, sehr wohl jedoch eine unterstützende Komponente darstellen können. Die immer größer werdenden Anforderungen an die Polizeibediensteten und der vorherrschende Schichtdienst ließen zumeist keine Möglichkeiten offen, an regulären Sportangeboten teilzunehmen. Dies war der Ankerpunkt für die Verantwortung der Polizeisportvereine. Seinerzeit wurde aus repräsentativen Zwecken Wert darauf gelegt, dass der Vorsitzende, dessen Vertreter sowie der Hauptgeschäftsführer der Polizeisportvereine ein Polizeibeamter im aktiven, gehobenen oder höheren Dienst sein sollte.

1980 hatte aber noch mehr zu bieten als nur die Erkenntnis, dass wo Polizeisport draufsteht, auch Polizeisport drin sein sollte. Als Sportabzeichengruppe trat die heutige Sportgruppe 50+ erstmals auf den Plan. Zunächst ging es darum, die Polizeibeamt*innen auf die jährliche Abnahme des Sportabzeichens vorzubereiten. Über 500 Absolvent*innen brachte die Abteilung allein bis zum Jahr 2005 hervor. Und lag der Altersdurchschnitt anfangs noch bei etwa 45 Jahren, kann man heute auf einen nicht zu verachtenden Schnitt von 77,76 Jahren stolz sein, der nicht zuletzt auch der andauernden aktiven Teilnahme einiger Gründungsmitglieder zu verdanken ist. Helmut von den Driesch, der bereits im Bereich der Leichtathletik genannt wurde, ist eines dieser Mitglieder. Elementar für diese Gruppe ist neben der sportlichen Aktivität auch der kulturelle-/gesellschaftliche Aspekt, denn grade die „ältere“ Generation wird durch die Genrationen X und Y gerne vergessen. Sport verbindet, nicht nur interkulturell, sondern auch Generationen, was im PSV und durch die Sportgruppe 50+ eindrucksvoll bewiesen wird.

Ein wesentlicher Baustein der PSV-Geschichte, der weniger mit dem sportlichen Aspekt zu tun hat, sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Im Jahr 1993 startete der Bau des Vereinsheims unter tatkräftiger Mithilfe unseres damaligen Vorsitzenden, dem ehemaligen Laufwunder Jürgen Schmidt, zahlreicher Vereinsmitglieder und großzügiger Unterstützung der Stadtsparkasse Wuppertal. Seitdem ist das Vereinsheim immer ein Anlaufpunkt für unsere Sportler und schließlich auch für den Vorstand, der die Räumlichkeiten gerne für Sitzungen aller Art in Anspruch nimmt.

 

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass der PSV Wuppertal mehr ist, als „nur“ ein Sportverein. Denn neben den „klassischen Sportarten“ dürfen wir auch eher seltene Abteilungen und Kurse unter unserem Namen führen. Bereits mehr als 30 Jahre Vereinsgeschichte schreiben zum Beispiel unsere Taucher, die zunächst als Teil der Schwimmabteilung, seit 2006 sogar als eigenständige Abteilung die heimischen Gewässer (un-)sicher machen. Inlineskating erfreut sich ebenfalls einer nicht unerheblichen Beliebtheit und zuletzt konnten wir sogar Trampolinspringer für uns gewinnen. Und mit Kursen wie Selbstverteidigung für Frauen oder Fahrsicherheitstraining, werden wir dem „polizeilichen“ Aspekt unseres Vereins gerecht.

Wenn die Rede davon ist, dass wir zuletzt noch eine weitere Abteilung generieren konnten, sprechen wir von der jüngsten Vergangenheit. Wurden die vergangenen Jahrzehnte überwiegend von den sportlichen Leistungen unserer Mitglieder getragen, wollen wir uns nun noch einmal der Entwicklung des Gesamtvereins widmen. Bei allen Veränderungen und Problemen, war die Stetigkeit und Verlässlichkeit des Vorstands immer ein sicherer Anker. Allein die vergangenen 17 Jahre war Wolfgang Lonken erster Vorsitzender des Vorstands und somit eine feste Größe. Die Jahre, in denen es „wie geschmiert“ lief, die Mitgliederzahlen sich in einem Bereich um die 2500 bewegten und unsere Sportstätten nahezu keine Wünsche offen ließen, fallen selten ins Gewicht. Die Finanzen stimmten und stimmen dank Harald, sodass wir grüne Zahlen schreiben und Christa hat als gute Seele mit ihrem unermüdlichen Engagement stets ein offenes Ohr und eine Antwort auf fast jede Frage.

Analog zum schon lange durchgeführten Wechsel der Farben der Länderpolizeien von grün zu blau, passte auch der PSV seine Vereinsfarben in den vergangenen Jahren an und erstrahlt jetzt in blau und weiß. Das Kapital des PSV auf einem Höchststand, eine große und stabile Anzahl an Mitgliedern und eine gute Gesamtatmosphäre ließen nahezu keine Wünsche offen. Die Schließung des Schwimmbads und die Aussicht, dass auch die anderen Sportstätten zukünftig nicht mehr in dem Umfang wie bisher genutzt werden können, bremsten das Hoch zwar ein, führten aber nur zu noch mehr Engagement und Kreativität im Umgang mit dieser Situation. Und so hätte im Januar 2019 noch niemand für möglich gehalten , was dem gesellschaftlichen Leben und insbesondere dem Sport fortan bevorstand und das Vereinsleben auch im Jahr des 100jährigen Bestehens nachhaltig beeinflusst. Die Coronapandemie hält die Welt in Atem.

Trotzdem weder Kosten noch Mühen gescheut wurden, um die Aufrechterhaltung des Vereinssports zu gewährleisten, gab es zahlreiche Abgänge aus dem Verein. Abteilungen wurden geschlossen und die Vereinskasse schmolz, da wir auf die Mitgliedsbeiträge soweit wie möglich verzichteten. Im Vordergrund des PSV Wuppertal steht auch in diesen Zeiten der Mensch. Und so sind wir stolz auf- und dankbar für jedes Mitglied, das uns auch weiterhin begleitet und in dieser neuen, besonderen Form auf 100 Jahre Polizeisportverein Wuppertal anstößt.

In den kommenden Monaten werden wir monatlich eine Abteilung unseres Vereins vorstellen und so versuchen, dem hundertjährigen Bestehen des PSV auch zu Coronazeiten gerecht zu werden. Daneben präsentieren sich einige Vorständler unter dem Motto „Was ist der PSV für mich?“

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Die sinkenden Inzidenzzahlen machen Hoffnung darauf, dass wir bald wieder mit dem Vereinssport beginnen und unserem originären Zweck, der Förderung der Gesundheit, Menschen zusammen zu bringen und einen Ort für Freude und Spaß darzustellen, dienen können.

Wir danken euch für eure Unterstützung und freuen uns auf die nächsten 100 Jahre.

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